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Darmsanierung

Eine Darmsanierung sollte grundsätzlich immer im Zusammenhang mit einer Befunderhebung stehen, um sicher zu sein, ob diese überhaupt notwendig ist und wenn ja, in welchem Umfang der Darm „saniert“ werden muss.

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Es macht einen großen Unterschied, ob pathogene Keime vorhanden sind, Pilze vorliegen, eine Permeabilitätsstörung (Leaky Gut) bereits existiert, eine Entzündung der Darmschleimhaut vorhanden ist oder „nur“ eine zu schwache Bakterienbesiedelung vorliegt. 

Denn hieraus leitet sich die Behandlung (Darmsanierung) ab. Eine erfolgreiche Darmsanierung ist nichts was nebenher mit Produkten aus dem Internet und ohne therapeutische Hilfestellung durchgeführt werden kann. Denn im schlimmsten Fall kann dadurch die Situation für den Patienten noch weitaus schlechter werden, zum Beispiel wenn eine SIBO besteht und der Darm noch mit zusätzlichen falschen Probiotika gefüttert wird.

Auch die Ernährung und der Lebensstil spielen eine sehr große Rolle bei der Darmgesundheit. Denn ohne eine veränderte und verbesserte Ernährungs- und Lebensweise wird sich der Zustand des Darmes zwar kurzfristig nach erfolgter Sanierung verbessern, jedoch nicht dauerhaft in einem guten Zustand bleiben.

 

Aus diesem Grund erfolgt eine Darmsanierung in meiner Praxis immer in Kombination mit einer Befunderhebung, wenn nötig einer Darmreinigung (Colon-Hydro-Therapie), einer Symbioselenkung sowie einer Optimierung der Ernährung- und Lebensweise. Denn nur so kann sich dauerhafte Gesundheit einstellen.

Für wen eignet sich eine Darmsanierung?

Bei Veränderungen des Stuhlverhaltens wie vermehrten Bedarf an Toilettenpapier, festem Stuhlgang, vermehrten Blähungen, Bauchkrämpfen, unregelmäßigem Stuhlgang, Durchfall oder auch Symptomen wie vermehrte Übelkeit oder ein Völlegefühl nach dem Essen.

Wie läuft eine Darmsanierung ab?

Bei der Grundstuhluntersuchung wird festgestellt ob ausreichend wichtige Bakterienarten vorliegen, ob der pH-Wert in Ordnung ist, die Darmschleimhaut dicht und ob Fremdkeime, Parasiten oder Hefepilze in erhöhten Keimzahlen vorliegen.

Sie erhalten daraufhin eine ausführliche schriftliche Befundung und einen Therapieplan. Beides bespreche ich mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch.

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